Kenne dein Gleichgewicht.
Vier 30-Sekunden-Standrunden. Ein Stabilitätswert.
Ein 2-Minuten-Gleichgewichtstest fürs Handy. Vier Standrunden, ein Stabilitätswert, über die Zeit verfolgt — damit du es merkst, wenn sich etwas ändert.
Warum messen?
Gleichgewicht verlierst du am leichtesten, ohne es zu merken.
Wie stabil du dich fühlst, ist nicht wie stabil du wirklich bist.
Studien zeigen kaum einen Zusammenhang zwischen tatsächlicher Stabilität und dem Gefühl dafür. Die meisten merken es erst, wenn sie nach dem Geländer greifen — oder es nicht mehr schaffen.
Es nimmt ab den 40ern ab.
Die Standfestigkeit nimmt ab den 40ern stetig ab, und die Kurve wird nach 60 steiler. Ein kleiner Rückgang Jahr für Jahr fühlt sich Tag für Tag „normal“ an — bis es das nicht mehr ist.
Sehen und Körpergefühl gleichen das Innenohr aus.
Sie kompensieren, ohne es dir zu sagen. Schließe die Augen, stelle dich auf etwas Weiches — und die Kompensation fällt weg. Genau das zeigen Wobbles vier Bedingungen.
Wobble zeigt dir, ob du stabiler wirst.
Egal ob du allein an deinem Gleichgewicht arbeitest oder mit einem Coach — der Wert sagt dir, ob es etwas bringt. „Ich fühle mich stabiler“ ist allein nur ein Gefühl.
So funktioniert Gleichgewicht
Drei Sinne. Vier Bedingungen. Ein ehrliches Bild.
Stehendes Gleichgewicht ist ein Zusammenspiel von drei Dingen, die dich aufrecht halten. Wobble variiert Untergrund und Augen, um zu zeigen, welcher gerade die Arbeit macht.
Der Aufbau ist von einer Methode inspiriert, die Physiotherapeut:innen seit Jahrzehnten nutzen, um zu erkennen, welcher Sinn gerade die Arbeit macht — ein modifizierter Romberg-Test, auch mCTSIB genannt. Wobble bringt diese Idee aufs Handy und in deine Küche, als Fitness-Check, nicht als klinische Untersuchung.
Sehen
Schließe die Augen, und die visuellen Hinweise fallen weg. Das Schwanken sollte wachsen — sanft.
Tastsinn & Körpergefühl
Eine Schaumstoff-Unterlage dämpft dein Gefühl dafür, wo deine Füße sind. Der Körper stützt sich stärker auf die anderen beiden Systeme.
Innenohr
Was übrig bleibt, wenn Augen und Füße gefordert sind. Schaum mit geschlossenen Augen fordert es am stärksten.
Die vier Bedingungen · je 30 Sekunden · insgesamt ca. 2 Minuten
Vier 30-Sekunden-Aufnahmen plus kurze Setup-Screens zwischen den Bedingungen ergeben rund zwei Minuten — die Art Test, die du in deiner Küche machen kannst.
So funktioniert es
Vier Schritte. Ein Wert, der mit der Zeit wächst.
Wähle deinen Test.
Wähle einen vollständigen, halben oder erweiterten Test. Der Assistent führt dich durch Stand und Untergrund, damit du genau weißt, was kommt.
Halte dein Handy an die Brust.
Stelle dich mit geschlossenen Füßen hin. Halte das Handy im Querformat flach an dein Brustbein, mit beiden Händen. Das Handy wird zu einem starren Sensor, fest mit deinem Oberkörper verbunden — jedes Wackeln wird aufgezeichnet.
Stehe ruhig durch vier 30-Sekunden-Bedingungen.
Audio-Hinweise leiten Augen-offen und Augen-geschlossen an; zwischen den Fest- und Schaum-Paaren erscheint der Schaumstoff-Wechsel-Screen. Stehe bei jeder Bedingung ruhig — die App zählt herunter und sagt dir, wann du dich bewegen darfst.
Sieh deinen Wert.
Eine Stabilitäts-Skala pro Bedingung, drei verständliche Insight-Karten und ein Stabilitätswert, den du über die Zeit verfolgen kannst.
Mit Sorgfalt gebaut
Sicherheit zuerst. Datenschutz von Anfang an.
Wobble ist gebaut, um dich sicher zu halten — und deine Daten auf deinem Gerät.
Sicherheit
Stay-Steady-Hinweis.
Wenn dein Schwanken eine Schwelle überschreitet, gibt das Telefon einen hörbaren Ton und eine Vibration aus — ein Hinweis, dich zu fangen.
Auto-Stopp — by design.
Wird eine schärfere Schwelle für eine halbe Sekunde überschritten, stoppt der Test von selbst. Kein Wert ist einen Sturz wert.
Progressive Freischaltung.
Schwerere Stände (Schritt-Stellung, einbeinig) werden erst freigeschaltet, wenn du auf den leichteren stabil bist. Einmal freigeschaltet, bleiben sie frei — die Progression ist einseitig und unterstützend.
Datenschutz
Standard: nur lokal.
Kein Konto, keine E-Mail. Sitzungen, Werte und Notizen leben auf deinem Handy. Nichts verlässt dein Gerät, außer du gibst es ausdrücklich frei.
Opt-in 1 — Vergleich mit anderen.
Teile anonymisierte Daten, um zu sehen, wie du im Vergleich zu anderen in deinem Alter abschneidest. Wir veröffentlichen ggf. aggregierte Statistiken. Niemals deine einzelnen Datensätze.
Opt-in 2 — Verknüpfung pro Coach.
Verknüpfe einen bestimmten Coach mit einem 6-stelligen Code. Er sieht deine Sitzungen, bis du es widerrufst. Jeder Coach wird einzeln freigegeben.
Hinter Wobble
Gebaut von Florian, in Tirol & Wien.
Wobble existiert wegen etwas, das ich selbst nicht spüren konnte. Bei einem Koordinationstraining mit meiner Trainingsgruppe ist mir bei den Übungen mit geschlossenen Augen aufgefallen, dass ich deutlich schlechter abschneide als die Menschen, die ich trainiere — so habe ich herausgefunden, dass mein eigenes Gleichgewichtssystem nicht ganz so funktioniert, wie es sollte.
Von Beruf bin ich Entwickler und Parkour-Coach; ich trainiere auch Athletik, mit einem neuroathletischen Schwerpunkt. Für meine Bachelorarbeit habe ich VestiCore gebaut — ein Open-Source-Kopfgerät, das in Echtzeit auditives Feedback zu deinem Gleichgewicht gibt, um es zu trainieren. Wobble ist die Mess-Seite desselben Interesses, parallel zu meinem Masterstudium in Medizinischer Informatik an der TU Wien entstanden.
Wenn du persönliches Gleichgewichts-Coaching möchtest oder Feedback hast, das Wobble besser macht, höre ich es gerne. Jede Nachricht wird gelesen.
Schreib mir →
Zwei Minuten. Erfahre, wo du stehst.
Für Coaches & Trainer:innen
Sieh, wie sich die Balance deiner Klienten entwickelt.
Logge dich ein, verknüpfe einen Klienten mit einem einmaligen Pairing-Code und verfolge sein Gleichgewicht über Wochen und Monate. Die Coach-Ansicht geht tiefer als die Mobile-App — reichere Charts, längsschnittliche Auswertungen und detaillierte Analyse pro Sitzung. Der Zugang erfolgt auf Anfrage.